6.–7. Februar 2026, NIG, Hörsaal 3B
Universität Wien
Von Revolutionär*innen geliebt, von Liberalen gefürchtet, von Kulturkritiker*innen bemitleidet – die Masse bleibt eine Provokation. Sie gilt als politische Kraft, die ebenso gefürchtet wie als Hoffnungsträgerin beschworen wird. Dem gegenüber steht das Ideal des autonomen Subjekts, das philosophische, politische und kulturelle Debatten bis heute prägt. Zunehmend rückt dabei die Frage in den Fokus, unter welchen Bedingungen Selbstbestimmung möglich ist und welche Grenzen ihr gesetzt sind.
Die interdisziplinäre Konferenz widmet sich diesen Fragen aus historischen und systematischen Perspektiven. Zur Diskussion stehen Modelle sozialen Zusammenhangs, ethische Konzepte des Einzelnen und ideologiekritische Reflexionen über das „Wir“.
Keynote-Speaker:
Dr. Markus Brunner (Sigmund Freud Privatuniversität Wien)
Dr.in Stephanie Graf (Freie Universität Berlin)
Dr. Jonas Oßwald (Universität Wien)
Link zum vollständigen Programm: https://ucloud.univie.ac.at/index.php/s/m46xcKzkdiTDKXJ
Chiara Dankl, Christian Faber, Patricia Grill und Peter Schneider
(Die Veranstaltung wird von Dissertant*innen am Institut für Philosophie organisiert.)
